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World Press Photo des Jahres Spot News – Erster Preis, Fotoserien © Burhan Ozbilici, The Associated Press Mevlüt Mert Altıntaş nach seinem Mord an Andrey Karlov, dem russischen Botschafter in der Türkei, in einer Galerie in Ankara, Türkei, 19. Dezember 2016
Aktuelle Themen – Erster Preis, Einzelbilder © Jonathan Bachman, Reuters Während einer Protestveranstaltung gegen Polizeigewalt vor dem Police Department von Baton Rouge, Louisiana, USA, am 9. Juli 2016, stellt sich die Aktivistin Ieshia Evans den vorrückenden Polizisten entgegen und streckt ihre Hände aus, bereit, sich verhaften zu lassen.
Reportagen – Erster Preis, Einzelbilder © Laurent Van der Stockt, Getty Images Reportage für Le Monde. In Gogjali, einem der östlichen Bezirke von Mosul, durchsuchen Mitglieder irakischer Spezialeinheiten am 2. November 2016 die Häuser nach IS-Kämpfern, Ausrüstung und Spuren.
Alltagsleben – Zweiter Preis, Einzelbilder © Wang Tiejun. Vier Schülerinnen einer Turnschule in Xuzhou, China, trainieren am Nachmittag dreißig Minuten das Anspannen der Zehen, 15. Juli 2016
Natur – Erster Preis, Einzelbilder © Francis Pérez. Eine Meeresschildkröte hat sich in einem Fischernetz verfangen. Küste von Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien, 8. Juni 2016
Sport – Zweiter Preis, Einzelbilder © Cameron Spencer, Getty Images. “Flugnummer” von Gaël Monfils (Frankreich) im Achtelfinale gegen Andrei Kusnezow (Russland) bei den Australian Open 2016 in Melbourne, 25. Januar. Monfils verletzte sich an der Hand und musste kurz behandelt warden, spielte aber weiter und gewann das Match.

WORLD PRESS PHOTO 17

15.09.2017 - 22.10.2017

Der Herbst ist die Zeit von World Press Photo. Mit der Wahl der Aufnahme des türkischen Associated Press Fotografen Burhan Ozbilici zum World Press Photo des Jahres traf die Jury heuer eine besonders kontrovers und hitzig diskutierte Entscheidung. Das Bild vom 19. Dezember 2016 zeigt die Ermordung des russischen Botschafters in der Türkei, Andrey Karlov, durch den 22-jährigen Polizeibeamten Mevlüt Mert Altıntaş bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in Ankara.
„Es war eine äußerst schwierige Entscheidung, aber schließlich war die Mehrheit der Auswahlkommission von der Explosivität des Bildes überzeugt“, so Jury-Mitglied Mary F. Calvert. „Es bringt den derzeit verbreiteten Hass auf den Punkt und jedes Mal, wenn das Foto auf unseren Bildschirmen auftauchte, wichen wir unwillkürlich ein Stück zurück, weil es eine solche Sprengkraft besitzt. Wir hatten den Eindruck, dass dieses Bild wirklich verkörpert, worum es beim World Press Photo des Jahres geht“.


Ab 15. September gastiert die Ausstellung der weltbesten Pressefotos wieder im siebten Bezirk – bereits zum sechzehnten Mal in Folge ist das Fotomuseum WestLicht Schauplatz von World Press Photo. 2016 zog das Event rund 23.000 BesucherInnen in die Westbahnstraße. Die prämierten Einzelbilder und Fotoserien lassen als Ikonen der Zeitgeschichte das vergangene Jahr Revue passieren und zeigen auf eindringliche Weise Ereignisse aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Sport und Natur.


Zu den dominierenden Themen im Wettbewerb gehören die Konflikte in der islamischen Welt, insbesondere der Krieg in Syrien und der Kampf gegen den IS im Norden Iraks, ebenso wie das Schicksal der Flüchtlinge auf den gefährlichen Transitrouten nach Europa.

 

LÄNGERE ÖFFNUNGSZEITEN FÜR WORLD PRESS PHOTO 17
TÄGLICH 11–19 Uhr
DONNERSTAGS 11–21 Uhr

EINTRITTSPREISE
Erwachsene: 7 Euro
SeniorInnen und Studierende bis 27 Jahre: 5 Euro
Kinder von 6 bis 16 Jahren sowie SchülerInnen, Lehrlinge, Zivildiener,
Menschen mit Handikap: 2 Euro
Kinder unter 6 Jahren: frei
Familienkarte (2 Erwachsene + 1 Kind): 14 Euro – jedes weitere Kind frei
Gruppen ab 10 Personen (Erwachsene): 5 Euro pro Person
InhaberInnen des Kulturpass: frei

PRESSEKONTAKT
Stefan Musil
T +43 (0)676 9316665
musil(at)westlicht.com


WestLicht. Schauplatz für Fotografie
Westbahnstraße 40
A-1070 Wien
T +43 (0)1 522 66 36-60
www.westlicht.com

 

DAS BUCH ZUR AUSSTELLUNG WORLD PRESS PHOTO 17

Das Jahrbuch mit allen preisgekrönten Arbeiten ist nicht nur Ausstellungskatalog, sondern auch ein eigenständiges, spannendes Zeitdokument.
Till Schaap Edition
240 Seiten, deutsch
24,5 x 19 cm, broschiert
24,80 Euro