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Ronaldo Schemidt, Agence France-Presse, Krise in Venezuela, World Press Photo des Jahres
Anna Boyiazis, Finding Freedom in the Water, Menschen, 2. Preis Stories
Neil Aldridge, Warten auf die Freiheit, Umwelt, 2. Preis Einzelbilder
Ivor Prickett, for the New York Times, Die Schlacht um Mossul, Allgemeine Nachrichten, 1. Preis Stories
Richard Tsong-Taatarii, Star-Tribune, Nicht mein Urteil, Allgemeine Nachrichten, 2. Preis Einzelbilder
Adam Ferguson, for The New York Times, Aisha - 14 Jahre alt, Menschen, 1. Preis Stories
Thomas P. Peschak, Jump, Natur, 2. Preis Einzelbilder

 

WORLD PRESS PHOTO 18

14.09.–21.10.2018
VERLÄNGERT BIS 28.10.2018

Mit der World Press Photo Ausstellung machen ab 14. September wieder die besten Pressefotografien in der Wiener Westbahnstraße Station. Zum World Press Photo des Jahres kürte die Jury ein Bild des Agence France-Presse Fotografen Ronaldo Schemidt (* 1971) mit dem Titel „Venezuela Crisis“. Bei Protesten gegen die geplanten Verfassungsreformen von Staatspräsident Nicolás Maduro kam es am 3. Mai 2017 in der venezolanischen Hauptstadt Caracas zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei. Der 28-jährige José Victor Salazar Balzar wurde bei den Unruhen durch die Explosion eines Motorrads erfasst. Er überlebte mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades.

Zu den dominierenden Themen im Wettbewerb gehören neben der Situation in Venezuela der aufflammende Nationalismus in den USA, die in der europäischen Aufmerksamkeit oft in den Hintergrund gedrängte Rohingya-Krise in Myanmar, die Kämpfe im Norden Iraks und das Schicksal von Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Europa. Neu eingeführt wurde in diesem Jahr die Wettbewerbskategorie Environment, in der es um den Einfluss der menschlichen Zivilisation auf die Umwelt geht.

Bereits zum siebzehnten Mal in Folge ist das Fotomuseum WestLicht Schauplatz von World Press Photo. Die prämierten Einzelbilder und Fotoserien lassen als Ikonen der Zeitgeschichte das vergangene Jahr Revue passieren und zeigen auf eindringliche Weise Ereignisse aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Sport und Natur.

Seit 1955 schreibt die World Press Photo Foundation, eine unabhängige Plattform des Fotojournalismus mit Sitz in Amsterdam, den World Press Photo Contest aus. Eine jährlich wechselnde Jury beurteilt die Einsendungen von Fotograf_innen aus aller Welt. Das Ergebnis des renommierten Wettbewerbs, das jeweils als Wanderausstellung um den Globus tourt, gilt als wichtigste Leistungsschau der internationalen Pressefotografie.

World Press Photo wird von der Niederländischen Postleitzahl-Lotterie unterstützt und weltweit von Canon gesponsert. Weitere Informationen unter www.worldpressphoto.org.