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HERBERT LIST

Retrospektive

09.02.2010 - 05.04.2010

 

Herbert List hat ein fotografisches Werk hinterlassen, das sich durch außerordentliche Kreativität und Originalität auszeichnet. Die Fotografie war in Lists eigenen Worten „sichtbar gemachte Vision“. Der Kunsthistoriker Günter Metken prägte mit Blick auf die „visionären“ Bilder von List in Anlehnung an Giorgio de Chirico den Begriff „fotografia metafisica“ und führte damit eine neue Kategorie in die Fotografiegeschichte ein.

Gleichzeitig spiegelt List die Entwicklung der Fotografie von der Neuen Sachlichkeit zum Fotojournalismus wider. Sein Frühwerk beeindruckt durch ein sinnlich-asketisches Formgefühl, sein Spätwerk durch menschliche Nähe und Lebendigkeit.

Die Ausstellung zeichnet mit rund 200 Originalabzügen die fotografische Karriere Lists in fünf Kapiteln nach: „fotografia metafisica“, die Aufnahmen von Griechenland und der Zerstörung Münchens, Männerakte, Künstler-Porträts und Foto-Essays.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Sammlung Fotografie, Münchner Stadtmuseum


Begleitend erschien der umfangreiche Band HERBERT LIST – DAS GESAMTWERK im Verlag Schirmer/Mosel.

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Herbert List, Herr und Hund, Portofino 1936
Herbert List, Goldfischglas, Santorin 1937
Herbert List, Strandläufer, Ostsee 1933
Herbert List, Sonnenbrillen, Vierwaldstättersee 1936
Herbert List, Mythologie auf dem Lykabettos
Herbert List, Gipsfiguren im Schnee, Akademie der Künste München 1945
Herbert List, Ringende Jungen, Ostsee 1933
Herbert List, Pablo Picasso vor dem Bild "Chouette dans un Interieur", Paris 1948
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