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Édouard Baldus, Roquefavour, Albuminabzug, aus dem Album: Chemin de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée, 1861-1863
Édouard Baldus, Orange, théatre antique, Albuminabzug, aus dem Album: Chemin de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée, 1861-1863
Édouard Baldus, Le Moine, la Ciotat, Albuminabzug, aus dem Album: Chemin de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée, 1861-1863
Édouard Baldus, Toulon, Albuminabzug, aus dem Album: Chemin de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée, 1861-1863

ÉDOUARD BALDUS
TRANSIT UND MONUMENT
05.04.–21.07.2019

Anlässlich des 180. Geburtstags der Fotografie unternimmt WestLicht eine Reise in die Frühzeit des Mediums: Mit dem deutsch-französischen Fotografen Édouard Baldus (1813–1889) wird ein Pionier gewürdigt, der als einer der ersten professionellen Architekturfotografen gilt. Die Ausstellung eröffnet den Blick in ein rares Exemplar seines fulminanten Werks Chemin de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée aus dem Jahr 1863, das der Bahnlinie von Paris an die Mittelmeerküste folgt und das zu den bedeutendsten Fotobüchern der Geschichte zählt. Ohne die Eisenbahn als Transportmittel oder das Reisen direkt zu thematisieren, repräsentiert das Projekt ein Leitmotiv seines fotografischen Schaffens: das Spannungsfeld von Landschaft und Konstruktion. Baldus klarer Stil wurde mitunter als Geburt der modernen Wahrnehmung bezeichnet und in der Struktur seiner Alben eine künstlerische Position erkannt, die Serienkonzepte eines August Sander oder von Bernd und Hilla Becher vorwegnahm.