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Stefanie Moshammer, Grandmother’s Words, 2014, Therese, Chalupar © Stefanie Moshammer
Stefanie Moshammer, Liquid Sun, 2016, Therese, Chalupar
Stefanie Moshammer, Hortensie, 2015, Therese, Chalupar
Stefanie Moshammer, Taking a Bath with Jesus, 2018, Therese, Chalupar

 

STEFANIE MOSHAMMER
THERESE

29.05.–19.08.2018

Nach Projekten über Las Vegas, Rio de Janeiro und Haiti richtet die in Wien aufgewachsene Künstlerin (* 1988) in Therese ihren fotografischen Blick auf ihre österreichische Heimat. Zwar lassen sich die Schauplätze der Fotografien ihrer jüngsten Serie konkret benennen – der Prater etwa, der Wiener Wald oder das großelterliche Haus im Mühlviertel – Heimat ist hier freilich mehr Idee denn Punkt auf der Landkarte. Moshammers Projekte entwerfen subjektive Topografien. Vom Gegebenen ausgehend, lassen die Bilder Orte neu entstehen – in einem Geflecht aus Farben, Oberflächen, Begegnungen, neuen und alten Mythen. In Therese geht es um nichts Geringeres als die Suche nach der eigenen Identität. Der Titel der Serie ist der zweite Vorname der Fotografin. Eingebettet, prägend, unbenutzt, vertraut und fremd zugleich, kann er symbolisch für den Zwiespalt im Verhältnis zur eigenen Stadt gelesen werden, die Moshammer mit ihrem charakteristischen Gespür für Narration und Formenspiel in intensive Bilder fasst.

>>VIVIAN MAIER. STREET PHOTOGRAPHER 29.05.–19.08.2018