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Vernissage Der chirurgische Blick
am 19. Jänner 2009

Mit der Ausstellung „Der chirurgische Blick. Inszenierte Fotografie – Wiener Aktionismus. Sammlung Konzett“ eröffnete „WestLicht. Schauplatz für Fotografie“ gestern, 19. Jänner, den Ausstellungsreigen 2009. Zu sehen sind über 100 Fotografien von Aktionen von Herrmann Nitsch, Rudolf Schwarzkogler, Otto Muehl und Günter Brus – großteils fotografiert von Ludwig Hoffenreich sowie von Michael Epp, Siegfried Klein (Khasaq) und Walter Kindler, welche in den frühen 1960er Jahren entstanden. Videos, Grafiken, Bilder, Schriften und Plakate komplettieren die umfassende Schau.Mit dieser Ausstellung befasst sich das Fotomuseum WestLicht – 40 Jahre nach Rudolf Schwarzkoglers Tod – erstmals in dieser konzentrierten Form mit der Bedeutung des Mediums Fotografie im Wiener Aktionismus.
Auf dem Eröffnungsprogramm stand – zusätzlich zu einem kenntnisreichen Vortrag von Aktionismus-Experten und Ausstellungskurator Hubert Klocker eine literarische Rarität: Schauspieler, Regisseur und Impresario Paulus Manker las großteils unveröffentlichte Texte der vier Künstler.
Unter den Vernissagen-Gästen waren selbstverständlich Leihgeber Philipp Konzett sowie Aktionskünstler Herrmann Nitsch, Autor Peter Menasse, Starkoch Reinhard Gerer, der Herrmann Nitsch Blutwurst servierte, NÖKU-Geschäftsführer Paul Gessl sowie Hans Peter Wipplinger, neuer Leiter der Kunstmeile Krems.

Peter Coeln, H. Nitsch und Paul Gessl

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Peter Coeln bei der Begrüßung (c) Dieter Nagl
Peter Coeln
Paulus Manker liest aus Texten der Wiener Aktionisten
Paulus Manker (c) Dieter Nagl
Peter Coeln, Nitsch und Philipp Konzett (c) Dieter Nagl
Peter Coeln und Robert Menasse
Nitsch, Philipp Konzett und Hubert Klocker (c) Dieter Nagl
Peter Coeln und Paulus Manker (c) Dieter Nagl
Paulus Manker beim ORF Interview (c) Dieter Nagl
Peter Coeln und Robert LaRoche (c) Dieter Nagl
(c) Dieter Nagl


Hubert Klocker, Philipp Konzett und Nitsch
Thomas Mondl und Thomas Haffner
Robert Menasse, Thomas Haffner und Anja Manfredi (c) Dieter Nagl
Reinhard Gerer, H. Nitsch und Peter Coeln
Peter Coeln beim Interview
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