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18. WestLicht Photographica Auction

Das Highlight der Auktion, eine seltene Leica MP2 aus dem Jahre 1958, wurde mit 80.000 Euro ausgerufen und brachte nach einer wahren Bieterschlacht unglaubliche 402.000 Euro inkl. Aufgeld. Der Telefonbieter, ein asiatischer Privatsammler, ist damit im Besitz der teuersten jemals bei einer Auktion weltweit verkauften Leica Kamera.

Die Leica Reporter aus dem 2.Weltkrieg wurde nach einem Startpreis von 70.000 Euro um stolze 180.000 Euro inkl. Aufgeld verkauft.

Ebenso beeindruckend waren die Ergebnisse bei Nikon. Gleich zwei Lose teilen sich jetzt den Weltrekord für die teuersten Nikon Kameras. Die Nikon S2-E, eine Sucherkamera aus dem Jahre 1957, erzielte 168.000 Euro (Startpreis 90.000 Euro), den selben Preis und damit den mehr als 10-fachen Startpreis von 16.000 Euro brachte eine für die NASA 1968 gebaute Nikon F3 für 250 Aufnahmen.

Auch viele der anderen 653 Lose brachten hervorragende Preise und so wurde ein Stereobetrachter aus 1900 um unglaubliche 38.400 Euro inkl. Aufgeld nach einem Startpreis von 1.800 Euro verkauft.

Auch die am selben Tag abgehaltene Auktion für Fotografie kann als großer Erfolg betrachtet werde.

Der Höhepunkt war die Egon Schiele Aufnahme von Anton Josef Trcka aus 1914, die für 43.200 Euro inkl. Aufgeld an einen europäischen Händler verkauft wurde - ein Auktionsrekordpreis für eine historische Fotografie in Österreich! Ein Portrait von Gustav Klimt brachte 15.600 Euro (Startpreis 6.000 Euro). Klassiker wie Josef Sudek, Henri Cartier-Bresson, PhiIippe Halsman und Franz Hubmann wurden zum Teil weit über dem Schätzpreis gehandelt.

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