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22. Kamera-Auktion und 7. Foto-Auktion

Am 23. und 24. November wurden bei der WestLicht Photographica Auction wieder Rekorde gebrochen.

Drei Leica Kameras wurden um 3,6 Millionen Euro versteigert.
Mit 1.680.000 Euro ist die legendäre M3D (Startpreis 150.000 Euro) des LIFE-Fotografen und Picasso-Intimus David Douglas Duncan die teuerste Serienkamera aller Zeiten. Das ist der bisher zweithöchste Preis, der je für eine Kamera gezahlt wurde.

Die vergoldete ‚Luxus’ Leica aus 1929 war mit 1.020.000 Euro (Startpreis 70.000 Euro) die zweitteuerste Kamera der Auktion.

Die allererste serienmäßig produzierte M3 aus dem ehemaligen Besitz des Chefkonstrukteurs von Leitz, Willi Stein, wurde um 900.000 Euro bei einem Startpreis von 80.000 Euro verkauft.

Diese drei Kameras sind somit die teuersten serienmäßig hergestellten Kameras die jemals verkauft wurden. (Die bei der Mai – Auktion um Euro 2.160.000 Euro verkaufte Leica war ein Prototyp.)

Den höchsten Zuschlag der Foto-Auktion erreichte mit 240.000 Euro die wohl größte, aus privater Hand stammende Sammlung von NASA-Fotografien, die das gesamte US Raumfahrtprogramm von 1961 bis 1974 und in 300 Fotografien und Dias auch die Apollo-11 Mondmission mit Neil Armstrong dokumentiert.

Bis auf 72.000 Euro kletterte das Konvolut der über 300 Fotos aus dem Sowjetischen Weltraumprogramm (Lot 1211), das somit den Startpreis von 25.000 Euro deutlich übertreffen konnte.

Credits: Marco Pauer

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Lisl Steiner
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