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Dr. Christina Natlacen - Platons Ästhetik der Frontalität und der Aspekt der Maske

Platons monumentale Porträts von zeitgenössischen Staats- und Regierungschefs scheinen die BetrachterInnen förmlich dazu aufzufordern, aus den in Nahsicht wiedergegebenen Gesichtern Bedeutung herauszulesen. In diesem Vortrag wurden PLATONS Fotografien im Kontext von Theorien der Physiognomik untersucht. Ausgehend von dem hervorstechenden Merkmal der Frontalität wurde nach Vergleichen gesucht, in denen eine ähnliche Porträtästhetik vorherrschend ist. Streng frontale Darstellungen des Gesichts (die klassische En-face-Ansicht) wurden dabei mit dem Dispositiv der Maske in Zusammenhang gebracht. Anhand ausgewählter Beispiele, wie etwa der frühen Porträtfotografie, der Polizeifotografie oder fotografischen Mimikstudien wurden die kulturellen Codierungen der Maske offengelegt und analysiert.

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