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Peter Coeln (WestLicht/OstLicht), Jo Geier
Leica I Mod. C Luxus (Schätzpreis € 150.000 - 200.000)
M3 chrome 'Leica-Technik' outfit (Schätzpreis € 150.000 - 200.000)
IIIf No. 500.000 (Schätzpreis € 200.000 - 250.000)
M3 No. 1.000.000 (Schätzpreis € 400.000 - 500.000)
9. WestLicht-Foto-Auktion
WestLicht Foto-Auktion, Peter Coeln (WestLicht)
Attributed to Charles Negre, Gipsabgüsse von Reliefs des Pantheons, (Schätzpreis € 50.000 - 60.000)
Alexander Rodchenko, Pionier mit Trompete, 1930, (Schätzpreis € 9.000 - 10.000)
Jonny Glanz, Auktionator Niki Schauerhuber und Co-Auktionatorin (v. li. n. re.)
Bill Brandt, 'London (Nude with Bent Elbow)', 1952, (Schätzpreis € 12.000 - 15.000)
Henri Cartier Bresson, Eunuch der letzten Kaiserdynastie, Peking 1948, (Schätzpreis € 6.000 - 12.000)

23. WestLicht Kamera-Auktion
23.11.2013

Zum großen Fest für Leica – der Kameraproduzent ist 100 Jahre alt - wurde am Samstag die 24. WestLicht Kamera-Auktion. Als größtes Geschenk erwies sich dabei die einmillionste Leica, eine M3 Chrom (400.000 - 500.000 Euro), die einen Preis von umgerechnet 1,130.000 US-Dollar erzielte (840.000 Euro). Sie zählt zu den ganz wenigen offiziellen Präsentationskameras und befand sich ursprünglich im Besitz des Leica Museums.
Die insgesamt 357 angebotenen Objekte aus dem Hause Leitz/Leica konnten zu 100% verkauft werden. Viele dieser Lose erreichten dabei Preise weit über der oberen Taxe, nicht wenige davon übertrafen den oberen Schätzwert sogar um das Zehnfache und mehr.
Mit 360.000 Euro gab es auch für die Leica IIIf mit der Seriennummer 500.000 (200.000 - 250.000 Euro) einen Spitzenwert.
Als ein weiteres Highlight der Auktion ging die Leica I Mod. C Luxus (150.000 - 200.000 Euro) um 504.000 Euro an einen neuen Besitzer.

Eine besonders überraschende Steigerung unter den Losen anderer Hersteller gelang mit der Seischab Esco. Die zwischen 7.000 und 9.000 Euro taxierte Kamera kletterte auf erstaunliche 78.000 Euro.
 
Das Top-Los im Bereich der historischen Kameras war die Charles Chevalier Daguerreotyp Kamera, die um 132.000 Euro verkauft wurde. Die einzigartige, zur Gänze original erhaltene Ausrüstung aus der Zeit um 1842 war auf 80.000 – 100.000 Euro geschätzt.

Die Verkaufsquote der 24. WestLicht Kamera-Auktion betrug 96%, das Gesamtergebnis beläuft sich auf 6.726.060 Euro.


9. WestLicht Foto-Auktion
22.11.2013

Genau am 50. Jahrestag des Attentats auf JFK erinnerte auch eines der Spitzenlose der WestLicht Foto-Auktion an ein markantes Kapitel amerikanischer Geschichte: „Self Portrait: U.S.A.“ von Life Fotograf David Douglas Duncan kletterte mit einem Preis von 144.000 Euro weit über den Schätzpreis (60.000 bis 80.000 Euro).

Es waren vor allem die großen Namen, die auch die höchsten Ergebnisse bei der 9. Foto-Auktion erzielen konnten. So lächelte Henri Cartier-Bressons „Eunuch der letzten Kaiserdynastie“ bei einem Preis von 31.200 Euro (10.000-12.000 Euro). Gut gelaunt marschierten auch die Kinder hinter Alfred Eisenstaedts „Drum Major“ (5.000 - 6.000 Euro) bei 21.600 Euro ins Ziel. Drei der vier angebotenen Fotografien von Alexander Rodtschenko kletterten deutlich über den oberen Schätzwert, darunter etwa mit 20.400 Euro „Pionier mit Trompete“ (9.000 – 10.000 Euro).
Ein weiteres Highlight der Auktion war die Charles Négre zugeschriebene Daguerreotypie von Gipsabgüssen des Parthenon-Fries (50.000-60.000 Euro), die für 90.000 Euro den Besitzer wechselte. 
Als der Hammer für das Los 117 – Bill Brandts „London (Nude with Bent Elbow)“, 1952 – fiel, brandete Applaus im Auktionssaal auf. In einem spannenden Bietergefecht konnte Brandts enigmatisches Foto, das auf 12.000 bis 15.000 Euro geschätzt worden war, für 32.400 Euro verkauft werden.

Mit einer Verkaufsquote von 83,18 Prozent, damit deutlich höher als bei anderen kürzlich stattgefundenen internationalen Foto-Auktionen, und einem Gesamterlös von 972.000 Euro (inklusive Premium) konnte am Freitag Abend das bisher beste Ergebnis bei einer WestLicht Foto-Auktion erzielt werden.


Fotos: Marco Pauer (WestLicht)

 

 

 

 

 

 



 

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