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Sergey Burasovskiy, Rebekka Reuter, Michael Koetzle, Olga Swiblowa, Peter Coeln, Verena Kaspar-Eisert

ERÖFFNUNG ALEXANDER RODTSCHENKO 10.06.2013

Alexander Rodtschenko revolutionierte ab den 1920er-Jahren die Fotografie: Stürzende Bilddiagonalen, harte Kontraste, schräge Aufsichten, Collagen und immer wieder die Massen der russischen Revolution, an die Rodtschenko zu Beginn noch glaubte, bestimmen sein fotografisches Schaffen. Ähnliche Massen an Besuchern kamen dann auch am Montag ins Fotomuseum WestLicht zur Eröffnung der ihm gewidmeten Retrospektive: ALEXANDER RODTSCHENKO. REVOLUTION DER FOTOGRAFIE.

Ein großer Herzenswunsch ging mit dieser Ausstellung auch für WestLicht-Besitzer Peter Coeln in Erfüllung. Nicht nur weil Rodtschenko seine Meisterwerke mit einer Leica schuf, die der Avantgardist als die einzig wahre Kamera sah, und von der man glauben könnte, sie sei eigens für Rodtschenko erfunden worden, so Coeln. Womit die Retrospektive auch der ideale und hochkarätige Auftakt zum 100-jährigen Jubiläum der Leica ist. Ausstellungskuratorin Olga Swiblowa, die als Direktorin des Moskauer Haus der Fotografie, den unvergleichlichen Rodtschenko-Schatz bewacht, der in rund 200 Beispielen bis 25. August im Fotomuseum WestLicht zu sehen ist, würdigte die bahnbrechende Kraft seiner Arbeit. Rodtschenko-Experte Hans-Michael Koetzle stimmte die Besucher mit einer Werkeinführung darauf ein, die zahlreichen Ikonen der Fotogeschichte aus neuen Perspektiven zu entdecken. 

 

Credits: Dieter Nagl

 

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