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Dr. Anja Burghardt
Dr. Anja Burghardt
Dr. Anja Burghardt, Fabian Knierim (WestLicht)
Marie Roebl (WestLicht), Verena Kaspar-Eisert (WestLicht/OstLicht), Rebekka Reuter (WestLicht/OstLicht), Fabian Knierim (WestLicht)



Fabian Knierim (WestLicht), Dr. Anja Burghardt, Rebekka Reuter (WestLicht/OstLicht)
Peter Coeln (WestLicht/OstLicht), Rebekka Reuter (WestLicht/OstLicht), Verena Kaspar-Eisert (WestLicht/OstLicht)

Vortrag Dr. Anja Burghardt "Die objektive Kamera? Zur Darstellung anderer Ethnien in Reisefotografien um 1900"
29.01.2014

Als wahrer Publikumsmagnet hat sich der Vortrag von Dr. Anja Burghardt „Die objektive Kamera? Zur Darstellung anderer Ethnien in Reisefotografien um 1900“ erwiesen. Rund 150 interessierte Besucher begaben sich im Fotomuseum WestLicht auf Spurensuche – begleitet von Anja Burghardt, sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Slavistik der Universität Salzburg und derzeit Research Fellow am IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz.

Die Fotografien aus dem Archiv von National Geographic sind ein eindrucksvolles Dokument von Expeditionen. Landschaften, Städte und die BewohnerInnen fremder Länder werden präsentiert mit – wie es so oft in der Fotografie den Anschein hat – objektiver Distanz. In einer Gegenüberstellung der Bilder der Ausstellung mit westlicher Kolonialfotografie und Farbaufnahmen des russischen Fotografen Sergej Michajlowitsch Prokudin-Gorskij ging Burghardt der Frage nach, wie die Darstellung von Menschen, insbesondere von Angehörigen anderer Ethnien, gestaltet wird. Gibt es Fotografien, die dem Menschen, also dem „Bildgegenstand“ oder dem „Bildobjekt“, seinen Subjektstatus bewahren? Die Brisanz des Themas zeigte sich rasch – im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine rege Diskussion.


Photo credits: Christine Miess (WestLicht)

 

 

 

 

 

 

 



 

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