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v.l. Mads Nissen, Rebekka Reuter (WestLicht), Anaïs Conijn (World Press Foundation Amsterdam)


Vortrag World Press Photo des Jahres Gewinner Mads Nissen
11.09.2015

Knapp 200 Besucher lockte World Press Photo-Gewinner Mads Nissen am Freitag Abend ins Fotomuseum WestLicht.
Der Fotograf stellte drei seiner jüngsten Arbeiten vor, darunter mit „Homophobie in Russland“ auch jenes Projekt, dem das World Press Photo des Jahres 2014 entsprungen ist. Es zeigt das schwule Paar Jon und Alex aus St. Petersburg in einem intimen Moment. Nissen berichtete von seinen Erlebnissen in Russland, von der Gewalt und den erschreckenden Repressionen gegen Homosexuelle in Russland. Diesen Grausamkeiten will er mit seinem Foto entgegenstehen und vor allem eines zeigen: Die Liebe zwischen Menschen.

Mads Nissen wurde 1979 in Dänemark geboren. Nach einem Studium des Fotojournalismus zog er 2007 für zwei Jahre nach Shanghai, um die Auswirkungen des historischen ökonomischen Aufschwungs auf die chinesische Gesellschaft zu dokumentieren. Aufträge in dieser Zeit kamen von Magazinen wie Time, Newsweek, Der Spiegel und Stern. Bei seiner Rückkehr nach Dänemark arbeitete er zunächst für Berlingske/Scanpix, seit 2014 ist er Fotograf der Tageszeitung Politiken. Nissens Arbeit wurde bereits 2011 von der World Press Photo Jury ausgezeichnet, in seinem Heimatland Dänemark wurde er zweimal zum Fotografen des Jahres gewählt.

Fotos: Christine Miess (WestLicht)