PLATON
PEOPLE POWER
31.05.–09.08.2026
PLATON
PEOPLE POWER
31.05.–09.08.2026
Platon ist bekannt für seine ikonischen, psychologisch eindringlichen Porträts von politischen Entscheidungsträger:innen, Aktivist:innen, Künstler:innen und wegweisenden Persönlichkeiten unserer Zeit. Seit Jahrzehnten erscheinen seine Arbeiten in internationalen Leitmedien wie The New Yorker oder Rolling Stone – mehr als dreißig Mal landeten sie auf dem TIME-Cover und zählen längst zu den Bildern, die unser visuelles Verständnis von Macht, Verantwortung und Menschlichkeit nachhaltig prägen. PEOPLE POWER versammelt seine herausragendsten Porträts – von Machthabern und Autokraten wie Wladimir Putin und Donald Trump oder früheren Diktatoren wie Muammar al-Gaddafi über Aktivist:innen wie Pussy Riot bis hin zu herausragenden Künstler:innen und Popikonen wie Prince, Adele oder Harry Styles. Gerade diese Bandbreite macht PEOPLE POWER so besonders. Platon begegnet all seinen Porträtierten mit derselben radikalen Offenheit, egal ob Staatslenker:in oder Mensch von nebenan: Gesichter der Porträtierten werden lesbar, Macht wird nicht glorifiziert, sondern hinterfragt. Über sein Vorgehen sagt Platon selbst: „One of the biggest things I’ve learned is to be really honest with people. It’s a great risk, but if you are sincere and have the courage to reach out with an open hand, do it.“ Dieses Credo bestimmt seine intensiven Begegnungen mit Politiker:innen, Superstars und Aktivist:innen gleichermaßen und zieht sich als prägnante Handschrift durch sein gesamtes Werk.
Zugleich erweitert die Ausstellung den Blick: Mit den Köpfen der Weltpolitik und den Porträts internationaler Superstars treten im WestLicht Arbeiten aus der Serie The Defenders in einen spannungsvollen Dialog. Angestoßen 2010 durch einen Auftrag der Organisation Human Rights Watch entwickelte sich ein Projekt, das Platon über Jahre hinweg in Konflikt- und Krisengebiete auf der ganzen Welt führte – von den Protesten in Kairo während des Arabischen Frühlings über Begegnungen mit Dissident:innen in Russland bis hin zur amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und zu Aktivist:innen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko. Für Platon zentral ist dabei die Botschaft, dass diese Held:innen des Alltags, die unter größtem persönlichen Risiko Verantwortung für andere übernehmen, den Staatslenker:innen in nichts nachstehen und dass Qualitäten wie Einfluss, Würde und innere Stärke nicht aus politischen Ämtern erwachsen.
Platon wurde 1968 in London geboren und verbrachte seine Kindheit in Griechenland. Er studierte in London am Central Saint Martins College of Art and Design sowie am Royal College of Art, bevor er Ende der 1990er-Jahre vollständig zur Fotografie wechselte. Sein Porträt von Wladimir Putin erschien 2008 auf der Titelseite des Magazins TIME und wurde mit einem ersten Preis in der Kategorie Porträt des World Press Photo Contest ausgezeichnet. Ein weiteres Bild aus demselben Shooting, das den russischen Präsidenten in der Pose eines Mafiabosses zeigt, gilt als eines seiner bekanntesten und meistdiskutierten Werke überhaupt. Ab 2008 arbeitete Platon als Fotograf für den New Yorker. Während der Hauptversammlung der Vereinten Nationen im September 2009 porträtierte er binnen fünf Tagen über 130 Staats- und Regierungschefs in einem improvisierten Studio im UNO-Gebäude am East River – ein bis heute einzigartiges fotografisches Unterfangen. Zusammen mit The New Yorker-Herausgeber David Remnick veröffentlichte er 2011 den vielbeachteten Fotoband Platon – Portraits of Power.
PEOPLE POWER entfaltet eine vielschichtige und beeindruckende Auseinandersetzung mit Autorität, Macht und Würde – und stellt dabei konsequent den Menschen in den Mittelpunkt. Wenngleich die Fotografien in den 2000er- und 2010er-Jahren entstanden sind, hallen ihre Aussagen über Mut und Verantwortung bis in die Gegenwart nach und verleihen der Ausstellung eine berückende Aktualität.
PLATON. PEOPLE POWER
31.05.–09.08.2026
Platon ist bekannt für seine ikonischen, psychologisch eindringlichen Porträts von politischen Entscheidungsträger:innen, Aktivist:innen, Künstler:innen und wegweisenden Persönlichkeiten unserer Zeit. Seit Jahrzehnten erscheinen seine Arbeiten in internationalen Leitmedien wie The New Yorker oder Rolling Stone – mehr als dreißig Mal landeten sie auf dem TIME-Cover und zählen längst zu den Bildern, die unser visuelles Verständnis von Macht, Verantwortung und Menschlichkeit nachhaltig prägen. PEOPLE POWER versammelt seine herausragendsten Porträts – von Machthabern und Autokraten wie Wladimir Putin und Donald Trump oder früheren Diktatoren wie Muammar al-Gaddafi über Aktivist:innen wie Pussy Riot bis hin zu herausragenden Künstler:innen und Popikonen wie Prince, Adele oder Harry Styles. Gerade diese Bandbreite macht PEOPLE POWER so besonders. Platon begegnet all seinen Porträtierten mit derselben radikalen Offenheit, egal ob Staatslenker:in oder Mensch von nebenan: Gesichter der Porträtierten werden lesbar, Macht wird nicht glorifiziert, sondern hinterfragt. Über sein Vorgehen sagt Platon selbst: „One of the biggest things I’ve learned is to be really honest with people. It’s a great risk, but if you are sincere and have the courage to reach out with an open hand, do it.“ Dieses Credo bestimmt seine intensiven Begegnungen mit Politiker:innen, Superstars und Aktivist:innen gleichermaßen und zieht sich als prägnante Handschrift durch sein gesamtes Werk. Zugleich erweitert die Ausstellung den Blick: Mit den Köpfen der Weltpolitik und den Porträts internationaler Superstars treten im WestLicht Arbeiten aus der Serie The Defenders in einen spannungsvollen Dialog. Angestoßen 2010 durch einen Auftrag der Organisation Human Rights Watch entwickelte sich ein Projekt, das Platon über Jahre hinweg in Konflikt- und Krisengebiete auf der ganzen Welt führte – von den Protesten in Kairo während des Arabischen Frühlings über Begegnungen mit Dissident:innen in Russland bis hin zur amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und zu Aktivist:innen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko. Für Platon zentral ist dabei die Botschaft, dass diese Held:innen des Alltags, die unter größtem persönlichen Risiko Verantwortung für andere übernehmen, den Staatslenker:innen in nichts nachstehen und dass Qualitäten wie Einfluss, Würde und innere Stärke nicht aus politischen Ämtern erwachsen.
Platon wurde 1968 in London geboren und verbrachte seine Kindheit in Griechenland. Er studierte in London am Central Saint Martins College of Art and Design sowie am Royal College of Art, bevor er Ende der 1990er-Jahre vollständig zur Fotografie wechselte. Sein Porträt von Wladimir Putin erschien 2008 auf der Titelseite des Magazins TIME und wurde mit einem ersten Preis in der Kategorie Porträt des World Press Photo Contest ausgezeichnet. Ein weiteres Bild aus demselben Shooting, das den russischen Präsidenten in der Pose eines Mafiabosses zeigt, gilt als eines seiner bekanntesten und meistdiskutierten Werke überhaupt. Ab 2008 arbeitete Platon als Fotograf für den New Yorker. Während der Hauptversammlung der Vereinten Nationen im September 2009 porträtierte er binnen fünf Tagen über 130 Staats- und Regierungschefs in einem improvisierten Studio im UNO-Gebäude am East River – ein bis heute einzigartiges fotografisches Unterfangen. Zusammen mit The New Yorker-Herausgeber David Remnick veröffentlichte er 2011 den vielbeachteten Fotoband Platon – Portraits of Power.
PEOPLE POWER entfaltet eine vielschichtige und beeindruckende Auseinandersetzung mit Autorität, Macht und Würde – und stellt dabei konsequent den Menschen in den Mittelpunkt. Wenngleich die Fotografien in den 2000er- und 2010er-Jahren entstanden sind, hallen ihre Aussagen über Mut und Verantwortung bis in die Gegenwart nach und verleihen der Ausstellung eine berückende Aktualität.
Ozzy Osbourne
© Platon
Edward Snowden
© Platon
Prince
© Platon
Barack Obama
© Platon
PLATON. PEOPLE POWER
31.05.–09.08.2026
ERÖFFNUNG
30.05.2026
Öffnungszeiten:
DI, MI, FR: 14–19 Uhr
DO: 14–21 Uhr
SA, SO, FEI: 11–19 Uhr
MO: geschlossen
PLATON. PEOPLE POWER
31.05.–09.08.2026
ERÖFFNUNG
30.05.2026
Öffnungszeiten:
DI, MI, FR: 14–19 Uhr
DO: 14–21 Uhr
SA, SO, FEI: 11–19 Uhr
MO: geschlossen